Der Fachkräftemangel auf dem Bau!

In Deutschland breitet sich der Fachkräftemangel immer weiter aus. Millionen Fachkräfte werden in allen Bereichen der Wirtschaft vermisst. Auch Unternehmen im Baugewerbe sind davon stark betroffen. Wir geben eine wirksame Strategie gegen Fachkräftemangel mit auf den Weg.


Fachkräfte fehlen am Bau?

Auf deutschen Baustellen herrscht seit Jahren ein wachsender Mangel an Fachkräften. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ifo Instituts. Im Hochbau hatten im September 2021 knapp 33,5 Prozent der Betriebe Probleme, Fachkräfte in den Betrieb integrieren zu können. Im Tiefbau gaben 37,9 Prozent der befragten Unternehmen einen Mangel an geeigneten Bewerbern für ihre Stellen an. Eine Entwicklung die kritisch zu betrachten ist. Die Zahl an fehlenden Fachkräften im Bau wird schon längst auf mehr als 200.000 geschätzt. In einer Umfrage des DIHK zum Jahresbeginn 2021 gaben 67 % der Bauunternehmen an, dass der Fachkräftemangels erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des eigenen Unternehmens haben. Im Vergleich zum Jahresbeginn 2010 lag diese Angabe bei lediglich 21 %.


Welche Bauberufe sind vom Fachkräftemangel betroffen?

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte für das Jahr 2020 eine Fachkräfteengpassanalyse. Bereits 2019 litten Berufe im Baugewerbe unter starkem Fachkräftemangel. 2020 sah dies kaum anders aus. Die Entwicklung des Fachkräftemangels greift in alle Branchen des Baugewerbes ein. Betroffene Bereiche sind vor allem:

  • Tiefbau

  • Kanal- und Tunnelbau

  • Brunnenbau

  • Rohrleitungsbau

  • Straßen- und Asphaltbau

Aber leider beschränkt sich der Fachkräftemangel nicht nur auf diese Bereiche. Sanitär- und Klimatechnik, sowie jegliche Bauelektrik muss sich mit der abnehmenden Anzahl an Fachkräften arrangieren.


Weniger Beschäftigte bewirken weniger Umsatz

Bauunternehmen haben das große Problem: Je mehr unbesetzte Stellen ein Unternehmen verfügt, desto mehr Umsatz verliert es. Darüberhinaus wird die Zukunftsfähigkeit erheblich gehemmt und die notwendige Digitalisierung ausgebremst. Darüber hinaus fehlt es den Mitarbeitern meist an Zeit und Möglichkeiten, Aus- und Weiterbildung zu verinnerlichen, da sie meist mit ihren täglichen Aufgaben beschäftigt sind. Alle Arten des Handwerks sind gerade in Zeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie sehr gefragt, doch Aufträge können oft erst Monate später ausgeführt werden. Das ist nicht nur belastend für Bauunternehmen, sondern gerade für die wartenden Kunden kräfteraubend. Für die Gesamtwirtschaft stellt der Fachkräftemangel im Baugewerbe einen Verlust in mehreren Milliarden Euro dar.


Wie kann man dem Fachkräftemangel entgegenwirken?

Sich dem Schicksal einfach hinzugeben, sollte niemals eine Option sein. Um Personalmangel langfristig vorzubeugen, sollte sich ein Bauunternehmen attraktiv und nachhaltig aufstellen.


Software als Unterstützung

Um Prozesse zu verschlanken und effektiv zu gestalten, führt heute kaum ein Weg um geeignete Software herum. Eine abgestimmte Softwarelandschaft ermöglicht nicht nur ein papierloses Arbeiten, sondern verschafft einen geordneten Überblick über alle Prozesse im Betrieb - vom Lager über die Baustellen, bis hin zum Büro. Das bedeutet, dass unternehmensbezogene Daten gesichtet, geordnet und auf das wesentliche reduziert werden können. Eine nachhaltige Etablierung ist aber nicht direkt auf morgen möglich. Wie eine Softwareeinführung effektiver gestaltet wird, kann hier nachgelesen werden.


Arbeitsabläufe durch Automatisierung verbessern?

Welche Prozesse kann man automatisieren, verschlanken oder durch effizientere Prozesse ersetzen? Um vorhandene Ressourcen verfügbar zu machen und besser zu nutzen, bringt eine Analyse der Prozesse schnelle Ergebnisse. Wiederkehrende Routineaufgaben eignen sich gut für automatisierte Prozesse. Dadurch bleibt den Fachkräften mehr Zeit für die Bereiche, in denen menschliches Know-how und Handeln zwingend erforderlich sind. Je nach Bereich und Zeitaufwand birgt auch die ständige Erfüllung von Routineaufgaben die Gefahr der Unter- oder Überforderung. Durch die Automatisierung bestimmter Aufgabenbereiche, kann ein Arbeitsplatz auch für potentielles Personal an deutlicher Attraktivität gewinnen - ganz zu schweigen von der effektiven Baulogistik.


Wieso sollte man dem gesamten Unternehmen Weiterbildungen ermöglichen?

Eine weitere sinnvolle Möglichkeit, vorhandene Ressourcen effektiv zu nutzen, besteht darin, Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende anzubieten und Mitarbeitende langfristig bei der Absolvierung dieser zu unterstützen. Die freie Zeit zwischen Aufträgen kann dafür sinnvoll genutzt und wenn nötig Mitarbeitende von ihren Berufsaufgaben entlastet werden. Das bewirkt nicht nur eine bessere Arbeitszufriedenheit, sondern generiert einen starken Gewinn an Fachwissen und neuen Fähigkeiten Sinnvoll ist auch der Blick über die Abteilungsgrenzen hinaus. In welchen anderen Abteilungen sind Fähigkeiten vorhanden, die helfen können, ein Problem zu lösen?

Ernste Nachwuchssorgen werden nur durch ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten beseitigt. Trotz steigender Ausbildungszahlen genügt der Zuwachs an neuen Lehrlingen nicht, um den Anforderungen im Baugewerbe gerecht zu werden. Ausländische Fachkräfte sind gefragter denn je und müssen genauso in die Unternehmenskultur integriert werden wie frische Lehrlinge. Integration und Förderung schafft qualifizierte Mitarbeiter*Innen.


Warum eine Personalberatung als zusätzliche Hilfestellung engagieren?

Personalberatungen können aufgrund ihrer weitreichenden Netzwerke eine zentrale Rolle in der Bewältigung der Fachkräftemangels darstellen. Sie können passendes Personal empfehlen und verfügen über umfangreiche Kontakte zu Freiberufler*Innen und anderen Personalabteilungen. Durch ihre Erfahrungen wissen Personalberatungen, welche*r Kandidat*In zu welchem Unternehmen passt. Das bewirkt wiederum eine zeit- und kosteneffektive Lösung des Fachkräftebedarfs.



Zusammenfassung

Ein positives Betriebsklima und Fortbildungsmöglichkeiten sind fundamentale Eigenschaften, um das eigene Unternehmen attraktiv für kommende Fachkräfte zu gestalten. Um den Fachkräftemangel darüber hinaus zu vermeiden, sind Prozessoptimierungen eine mehr als sinnvolle und praktische Ergänzung. Zukunftsfähiges Personal baut sich nur in einem zukunftsfähigen Unternehmen auf. Unternehmen, die immer noch den Großteil ihrer Arbeit über Papierbögen und Aktenordner bestreitet, verliert mittel- und langfristig den Anschluss im Wettbewerb. Lösungsorientierte Software gibt es bereits heute.

Apropos lösungsorientierte Software: mit kontrool wird dem Papierchaos Einhalt geboten und ein nachhaltiges System integriert. Mehr zu kontrool, gibt es hier!