Geschichte des Baus – Der transkontinentale Eisenbahnbau

Die Geschichte Amerikas ist noch recht jung, doch kann dennoch daraus gelernt werden. Neben der Errichtung fundamentaler Städte wie Washington D.C. mit seinem Kapitol, dem weißen Haus und dem Washington Monument, befeuerte gerade der Eisenbahnbau im westlichen Teil des Landes die gesamte Wirtschaft. Wir blicken heute in den Ablauf des Baus und welche Probleme dieser mit sich brachte. Wie können wir heute den Eisenbahnbau verbessern?


Wieso brauchte die USA eine Eisenbahn?

Die Gründe für den Bau der Eisenbahn sind vielseitig. Zum einen wanderten viele Menschen Richtung Westen. Der Goldabbau in Kalifornien berauschte viele und lockte mit dem Traum unendlich reich zu werden. Gleichzeitig gab es im Westen des noch jungen Landes viel unbestelltes Land und zog deswegen Farmer und Siedler an. Als dann noch der Bürgerkrieg begann, war der Bau der Bahn und damit die Verbindung von Ost und West nicht mehr zu verhindern.


Was waren Probleme des Bahnbaus und wie verlief er?

Tja, wo fängt man da an. Zwar war den Eisenbahngesellschaften viel zugesichert worden, wenn die Strecke vervollständigt wird, aber die Finanzierung folgte auf eigenen Kosten. Der Start des Unterfangens wäre beinahe an der Finanzierung gescheitert. Nachdem aber der Start erfolgte, entstand ein Wettlauf zwischen den beteiligten Gesellschaften. LKWs oder Bagger, die Bauarbeiten beschleunigen würden, gab es nicht und so wurde erneut auf pure Muskelkraft gesetzt, wenn man die Sprengungen in den Rocky Mountains und dem Sierra Nevada nicht berücksichtigt. Landschaften mussten umgestaltet werden, Dämme, Tunnel und Brücken gebaut. Beinahe alle 100 km erfolgten Bauplätze für Lokschuppen, Güterhallen und Personalbahnhöfe. Und wo etwas Neues entsteht, kommen auch Zeitgenossen, die sich daran ergötzen. Häufig wurden diese Orte überfallen und zogen dubiose Menschen an.


Wie wurde gebaut?

Der Bau der Schienen verlief wie in einer Fabrik. Die Vorhut bildeten Landvermesser, die die Routen der Bahn festlegen sollten. Darauf folgten die Planierkolonien. Sie ebneten den Weg der Bahn durch den Einsatz von Pferden, Schaufeln und Schubkarren. Erst dann rückte der tatsächliche Bau der Bahn näher. Die Brückenbauer und Schwellenleger sorgten dafür, dass die Schienen auf den geebneten Trassen verlegt wurden. Der gesamte Bautrupp folgte den frisch gelegten Schienen. Schienen, Werkzeuge und Schlafkojen fanden Platz auf den Güterzügen. Sogar ein Speisezug wurde eingerichtet. Ein großes Unterfangen will auch gut geplant sein.


Wie können wir heute den Gleisbau verbessern?

Nun, schaufeln können wir ebenso. Doch wird die pure Muskelkraft durch den Einsatz von Baggern und Radladern nicht mehr benötigt. Vielmehr können digitale Plattformen den gesamten Bauprozess genau und übersichtlich darstellen. Hätte es damals eine App gegeben mit welcher der Bauleiter die exakte Menge an Schienen, Nägel und neue Hämmer heranschafft, dann hätte es keine Verzögerungen gegeben. Raubzüge, die wichtige Werkzeug mit sich nehmen, wären ebenso erschwert. Digitale Lösungen können durch Standort-Tracking gestohlene Bagger, Radlader usw. ausfindig machen und lassen jeden Bauleiter besser schlafen.

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